Tuttlingen
Die Eisenbahn kam über die 27,75 km lange Strecke am 15. Juli 1869 von Rottweil nach Tuttlingen. Die Strecke wurde von der Königlichen Württembergischen Staats-Eisenbahn  gebaut. Der Weiterbau der 20,12 km langen Strecke nach Immendingen erfolgte am 26. Juli 1870. Der erste Bahnhof befand sich weit außerhalb der Stadt. Die Stadt musste extra eine Bahnhofstraße zum Bahnhof bauen. Eine Verbindung nach Inzigkofen durch das Donautal folgte am 27. November 1890 über eine 37,08 km lange Strecke. 1928 begannen die Bauarbeiten für einen neuen Bahnhof, der am 29. September 1933 an neuer Stelle eröffnet wurde. Er lag halb auf Badischem und halb auf württembergischem Gebiet. Das Gebäude wurde in Stil der späten 1920er Jahre (Weimarer Zeit) mit für die Gegend unüblichem Flachdach gebaut. Der alte Bahnhof wurde komplett abgerissen. Eine 8,21 km lange Eisenbahnlinie (Gäubahn) nach Hattingen (Baden) begann am 15. Mai 1934 den Betrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof schwer beschädigt. Erst 1948 fuhren die ersten Züge wieder nach Stuttgart. 1957 waren alle Schäden im Bahnhof beseitigt. 1977 erfolgte die Elektrifizierung nur für die Gäubahn. In den 1960er Jahren baute die Bundesbahn Gleise zurück. 1992 verkaufte die Bahn AG das Güterbahnhofsgelände an die Stadt Tuttlingen und den Westflügen des Empfangsgebäudes an einen Investor. Der Ostflügel verblieb bei der Bahn AG und wurde 1994 saniert.
Bilder Tuttlingen
Bahnhof von 1869
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 15. Juli 1869 nach Tuttlingen. Also 34 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Tuttlingen hatte zu diesem Zeitpunkt 7.031 Einwohner (Ende 2014 waren es 33.817 Einwohner).  
Bahnhof von 1869
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