Triberg
Das Örtchen Triberg ist durch seine Wasserfälle bekannt geworden. Ein typischer Ausflugsort im Schwarzwald. Aber erst durch den Bau des 52,68 km langen Teilstücks der Schwarzwaldbahn  von Hausach nach Villingen, die am 1. November 1873 eröffnet wurde, erschloss sich Triberg dem Tourismus. Erstmalig in der Geschichte des Eisenbahnbaus hat der Konstrukteur Robert Gerwig Schleifen zur Überwindung eines wesentlichen Höhenunterschiedes geplant. Vor und nach Triberg ist so eine Schleife gebaut worden. Der Bahnhof selbst ist horizontal gehalten.  Mit Eröffnung der Strecke ist wahrscheinlich auch das Empfangsgebäude entstanden. Es wurde bereits 1875 erweitert. 1877 erweiterte man auch den Güterschuppen. Die Gleisanlagen wurden bis heute nicht wesentlich verändert, was die beengte Lage auch nicht zulassen würde. 1956 führte die Bundesbahn auf der Schwarzwaldbahn der Dieselbetrieb ein. Die neue Baureihe V200 der Bundesbahn kam hier überwiegend zum Einsatz. 1977 wurde die Strecke elektrifiziert und das Empfangsgebäude durch einen Neubau ersetzt.
Bilder Triberg
Bahnhof 1880
Luftaufnahme
Bahnhof 1880
Die Eisenbahn “kam” am 1. November 1873 nach Triberg. Also 38 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Triberg hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 4.762 Einwohner).  
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Schwarzwaldbahn (Baden)
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